Glück? Essen!

Normalerweise versuche ich, bei der Fütterung der hier ansässigen Raubtiere auf das Budget zu achten. Nicht so häufig Fleisch, dafür hochwertiges – was schwieriger wurde, als „unser“ Bauer das Schlachten aufgab. Manchmal sind aber die Gelüste soviel lauter als der Verstand … Dann passiert es schonmal, dass es mitten in der Woche ohne Anlass Küchenzauber gibt. Heute zum Beispiel:

Bunter Tropicana-Salat mit Mango-Salsa und Rindersteak





Feldsalat, Spinat, Eisbergsalat, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Paprika, Champignons, Galia-Melone, Cantaloupe-Melone, Mango, Chilies und Cranberries. Dazu ein Dressing aus Apfelessig, Agavendicksaft, South African Salsa-Gewürzmischung und Sesamessig. Und ein dickes, saftiges, auf den Punkt gebratenes Hüftsteak. Luxus, der froh macht 😄





Auch wenn Eigenlob stinkt – den letzte Salat, der mich ähnlich glücklich hinterließ,  gab es in der Sansibar auf Sylt ^^

Habt Ihr auch so ein Gericht, bei dem Ihr einfach nicht widerstehen könnt?

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Glück? Essen!

Das Salat-im-Glas-Experiment

 

 

Das Netz – und ganz speziell Pinterest – überschlägt sich schon seit geraumer Zeit vor Begeisterung über den „Salat im Glas“. Der Gedanke dahinter ist, die vollständigen Salatzutaten nur einmal vorbereiten zu müssen, trotzdem aber jederzeit einen fertigen Salat im Kühlschrank zu haben – klingt für jemanden, der ständig unter Zeitmangel leidet, nach großem Tennis. Halten sollen die Dinger, richtig gestapelt und sachgemäß gelagert, bis zu fünf Tagen, frisch und knackig. Das wollte dringend ausprobiert werden!

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Gesagt, getan: flott eine Kräutervinaigrette aus dem Ärmel geschüttelt (im Wortsinn, übrigens. Salatsaucen und co werden von mir nur noch in Einmachgläsern zubereitet. Alle Zutaten rein, schütteln, fertig. Kann man gleich eine größere Menge machen, hält sich im Kühlschrank ebenfalls eine knappe Woche) und die Zutaten vorbereitet. Kühl- und Vorratsschränke gaben Folgendes her:

  • Kichererbsen
  • getrocknete Tomaten
  • Tomaten
  • Mozzarella
  • Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • Spinat
  • Feldsalat

Alles, was beim Genuss knuspern soll – Croutons, Saaten, Nüsse, wasauchimmer – erst direkt vorm Verzehr zufügen, damit nichts matschig wird.

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Als Beilagensalat reicht ein Glas für zwei Personen, als Zwischenmahlzeit für eine. Soll der Salat als Hauptmahlzeit dienen, würde ich zumindest hier im Haus der Vielfraße noch ein Stück Käse oder eine Hähnchenbrust dazu grillen.

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Am zweiten Tag immer noch so knackig und lecker wie am ersten:

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Ich bin sehr gespannt, ob ein Glas bis zum Wochenende überlebt, um die Haltbarkeit auszutesten und werde definitiv dabei bleiben – der Luxus eines jederzeit verzehrfertigen Salats überzeugt mich voll und ganz 🙂

Der weniger feinen Qualität der iPhone-Fotos völlig gewahr, gelobe ich in Bezug darauf Besserung und übe mich nun begeistert in der Food-Fotografie mit beschränkten Mitteln 😀
Das Salat-im-Glas-Experiment

Ein neuer Versuch …

… die Sache mit dem Bloggen ernsthaft zu betreiben. Zwischen dem Großziehen zweier Rabauken, dem Brötchen-Job, dem Schreiben, Lektorieren, Feuerspielen, Seifen sieden, Kindergeburtstage organisieren, Lesen und gefühlt dreiunddrölfzig weiterer Dinge herrscht häufig das Chaos – vom Versuch, ebenjenes zurückzudrängen und das Leben zumindest halbwegs organisiert zu bekommen, handelt dieser Blog. Zumindest zum Teil :-), denn auch das Mammutprojekt „Anbau, Ausbau, Umbau“ verlangt nach Aufmerksamkeit.

Bevor es aber ans Eingemachte geht, ein paar Worte zur Vorstellung:
Mein Name ist Isa, ich gehe mit erschreckend schnellen Tippelschritten auf die 40 zu, lebe mit Mann, Kindern, Katze, Kaninchen und Schildkröten im schönen Saarland, sammele dort absonderliche Hobbies und ebensolche Menschen und habe im Großen und Ganzen sehr viel Freude am Leben. Mein großer Traum ist es, eines Tages vom Schreiben leben zu können, der Weg dorthin ist bislang mit zahlreichen kleineren Veröffentlichungen gepflastert. Neben dem Schreiben verbringe ich meine Zeit damit, anderer Leute Werke zu lektorieren, Kindergeburtstage zu organisieren, Poi-Kurse in Schulklassen abzuhalten, im Vorstand eines Feuersportvereins und aktiv in der dazugehörigen Feuertanzgruppe zu sein, ein kleines Familienunternehmen zu managen 😉 und im Büro zu arbeiten.
Da aber leider auch mein Tag trotz massivem Protest nur 24 Stunden hat, fehlt es mir zumeist an Zeit. Manchmal auch an Energie … aber nur manchmal.

Langer Rede kurzer Sinn: herzlich Willkommen!

IsaProfilbild

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