Das Salat-im-Glas-Experiment

 

 

Das Netz – und ganz speziell Pinterest – überschlägt sich schon seit geraumer Zeit vor Begeisterung über den „Salat im Glas“. Der Gedanke dahinter ist, die vollständigen Salatzutaten nur einmal vorbereiten zu müssen, trotzdem aber jederzeit einen fertigen Salat im Kühlschrank zu haben – klingt für jemanden, der ständig unter Zeitmangel leidet, nach großem Tennis. Halten sollen die Dinger, richtig gestapelt und sachgemäß gelagert, bis zu fünf Tagen, frisch und knackig. Das wollte dringend ausprobiert werden!

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Gesagt, getan: flott eine Kräutervinaigrette aus dem Ärmel geschüttelt (im Wortsinn, übrigens. Salatsaucen und co werden von mir nur noch in Einmachgläsern zubereitet. Alle Zutaten rein, schütteln, fertig. Kann man gleich eine größere Menge machen, hält sich im Kühlschrank ebenfalls eine knappe Woche) und die Zutaten vorbereitet. Kühl- und Vorratsschränke gaben Folgendes her:

  • Kichererbsen
  • getrocknete Tomaten
  • Tomaten
  • Mozzarella
  • Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • Spinat
  • Feldsalat

Alles, was beim Genuss knuspern soll – Croutons, Saaten, Nüsse, wasauchimmer – erst direkt vorm Verzehr zufügen, damit nichts matschig wird.

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Als Beilagensalat reicht ein Glas für zwei Personen, als Zwischenmahlzeit für eine. Soll der Salat als Hauptmahlzeit dienen, würde ich zumindest hier im Haus der Vielfraße noch ein Stück Käse oder eine Hähnchenbrust dazu grillen.

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Am zweiten Tag immer noch so knackig und lecker wie am ersten:

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Ich bin sehr gespannt, ob ein Glas bis zum Wochenende überlebt, um die Haltbarkeit auszutesten und werde definitiv dabei bleiben – der Luxus eines jederzeit verzehrfertigen Salats überzeugt mich voll und ganz 🙂

Der weniger feinen Qualität der iPhone-Fotos völlig gewahr, gelobe ich in Bezug darauf Besserung und übe mich nun begeistert in der Food-Fotografie mit beschränkten Mitteln 😀
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Das Salat-im-Glas-Experiment

3 Gedanken zu “Das Salat-im-Glas-Experiment

  1. Es befremdet etwas.
    Salat schönt sich doch erst durch eine aufgeblähte Frische auf dem Teller. Alles andere matscht doch nur das Geschirr voll.
    Vielleicht ist Matschsalat eine echte Sensation … nur kann ich es mir kaum vorstellen.

    Lieben Gruß und gutes Gelingen … wie kommt man nur auf so einen Idee?
    Kariologiker

    1. isa schreibt:

      Ich stellte auch am fünften Tage nach Zubereitung sehr erfreut Nichtmatschigkeit fest. Und man isst den Salat ja nicht aus dem Glas, darin lagert man ihn ja nur. Zum Genießen kippt man alles auf einen Teller, wo es fluffig und frisch auseinanderfällt und dabei gerade noch mit dem Dressing vermischt wird 😊

  2. DIESE Idee ging bisher (leider) an mir vorbei. Aber jetzt muss ich es auch gleich mal testen… Damit wäre mein Mittagessen die nächste Zeit gerettet 🙂 Danke für den Tipp!

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