Liebster Award – das Huhn zerrt mich zurück zum Blog :-)

Nach langer Abstinenz – wenn ich meine knapp bemessene Schreibzeit auf Roman oder Blog verteilen kann, gewinnt eigentlich immer der Roman 😉 – hat mich die wundertrolle Frau U, das Huhn der Herzen, mit einer Nominierung zurück gebracht. Dafür danke ich von Herzen und verweise den geneigten Leser hierher: http://www.casaudel.de/liebster-award

Folgendes möchte Madame von mir wissen:

1. Welches Buch würdest Du nie verleihen?

Meine signierten Gaiman-Ausgaben. Die signierten Preacher. Und den Wortenhort von Christian von Aster.
2. Ein Tag mit einem Autor – welcher? (Tod gilt nicht als Ausrede)

Uff. Das ist ja fast so schwierig wie sich für ein Buch zu entscheiden … Gaiman, naheliegenderweis. Der großartige Terry Pratchett – das es mir nie gelungen ist, ihm zu begegnen, macht mich traurig. Mit Hermann Hesse hätte ich gerne mal zusammen in der Sonne gesessen – und mich mit Nietzsche betrunken!
3. Wann hast Du das letzte Mal eine echte Postkarte bekommen und vom wem?

Vor geraumer Zeit, eine Sherlock-Fandom-Postkarte von der bezaubernden Nicole und dem lieben Dirk. Oh, und danach noch eine Urlaubskarte vom Andreas!
4. Wie lange hältst Du es ohne Internet aus?

Gar nicht. Internet ist wie Atmen. Zwangsoffline geht genau einmal im Jahr eine Woche lang, während Operation Tellerrand in der Kreuzmühle. Dort wird das Netz aber von der schieren Anzahl wirrer Köpfe substituiert. Glück unter freien Geistern …
5. Du bekommst eine Auszeit geschenkt, Voraussetzung: in der Zeit eine Geschichte schreiben. Wo fährst Du hin und wie lange?

Hm … Der Produktivität halber vorzugsweise an einen vollkommen langweiligen Ort. Aber das wär ja doof – London wäre ein Platz der Wahl. Am Meer einen Roman abzuschließen wäre ein Traum von mir.
6. Schreibst du nur digital oder schreibst Du auch noch mit Hand? Wenn ja, was z.B.?

Notizen, Briefe, Postkarten und den ersten Entwurf eines neuen Projekts. Wobei ich das meiste später dann doch digitalisiere und in Evernote speichere, um alle Daten zu einem Projekt an einem Ort zu haben.
7. Empfindest Du „Blogger“ als Auszeichnung oder Abwertung?

Ich würde mich selbst nicht Blogger nennen, dafür betreibe ich das Blog zu schludrig. Die Bezeichnung empfinde ich aber als Auszeichnung – schau Dir http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de an, es ist unglaublich, was die Community erreichen kann.
8. Wie sähe Dein perfekter Tag aus?

Ausschlafen! Mit viel frischem Obst an den Strand gehen, auf´s Meer blicken und schreiben. Dazwischen am Wasser spazieren, schwimmen, mit den Kindern eine Supersoaker-Schlacht durchziehen, weiterschreiben.
Alternativ dazu: ein Tag in London. Die sind nahezu immer perfekt 🙂
9. Was bedeutet Kreativität für Dich?

Zweihundert geöffnete Tabs im Gehirn, immer. Schreiben, bauen, nähen, Seife sieden, Feuer tanzen, filzen, fotografieren, Neues, Neues, Neues. Dreiunddrölfzig neue Ideen jeden Tag … Deswegen brauche ich ja eine Buch-Doula 😉 (Die ist übrigens Frau Huhn selbst ^^)
10. Beschreiben einem jungfräulichen Alien den perfekten Kuss!

Und dann, wenn ihre Lippen sich treffen und ihre Augen sich schließen, springen sie gemeinsam über den Abgrund der Einsamkeit.
11. Star Wars oder Star Trek?

All I know about life I´ve learned from Star Trek! – I know.

Aus der Nominierungsnummer möchte ich mich lieber rausziehen, ich freue mich über jeden, der von sich aus mit macht 🙂

Das sind die Regeln:
– Danke der Person, die dich für den *Liebster Award* nominiert hat
– verlinke ihren Blog/ihre Seite in Deinem Beitrag.
– Beantworte die elf Fragen, die Dir gestellt wurden.
– Nominiere bis zu elf weitere Personen für den *Liebster Award*.
– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogs/Autoren zusammen.
– Schreibe diese Regeln in Deinen *Liebster Award* Artikel.
– Informiere Deine Auserwählten über die Nominierung und Deinen Beitrag.

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Liebster Award – das Huhn zerrt mich zurück zum Blog :-)

Glück? Essen!

Normalerweise versuche ich, bei der Fütterung der hier ansässigen Raubtiere auf das Budget zu achten. Nicht so häufig Fleisch, dafür hochwertiges – was schwieriger wurde, als „unser“ Bauer das Schlachten aufgab. Manchmal sind aber die Gelüste soviel lauter als der Verstand … Dann passiert es schonmal, dass es mitten in der Woche ohne Anlass Küchenzauber gibt. Heute zum Beispiel:

Bunter Tropicana-Salat mit Mango-Salsa und Rindersteak





Feldsalat, Spinat, Eisbergsalat, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Paprika, Champignons, Galia-Melone, Cantaloupe-Melone, Mango, Chilies und Cranberries. Dazu ein Dressing aus Apfelessig, Agavendicksaft, South African Salsa-Gewürzmischung und Sesamessig. Und ein dickes, saftiges, auf den Punkt gebratenes Hüftsteak. Luxus, der froh macht 😄





Auch wenn Eigenlob stinkt – den letzte Salat, der mich ähnlich glücklich hinterließ,  gab es in der Sansibar auf Sylt ^^

Habt Ihr auch so ein Gericht, bei dem Ihr einfach nicht widerstehen könnt?

Glück? Essen!

Der Bodo mit dem Bagger

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Am Donnerstag, dem 19.02.2015, war es endlich so weit – der lang ersehnte Bagger kam an. Alle Vorarbeiten waren erledigt, nun sollte es ans Eingemachte gehen. Alleine die Anlieferung war schon ein Abenteuer – Baggeraustauschschaufeln, die an schwingenden Ketten über parkende Autos gehievt werden sind meiner nervlichen Stabilität nur bedingt zuträglich – aber die Jungs wussten genau, was sie da taten. Trotz beengter Platzverhältnisse und schmaler Einfahrt kam das Ding ohne Probleme im Garten an.

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Dort war schon vorher mit Sprühfarbe kryptisch hin und her markiert worden, der Fahrer schien mit den Zeichen bedeutend mehr anfangen zu können als ich und so ging´s los.

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Nach den ersten paar Schaufeln Erde fand sich dann – erwartungsgemäß – gleich das erste Osterei. Glücklicherweise nicht in Form einer Bombe (wir haben damit gerechnet. Wirklich.), sondern in Gestalt einer alten Metallleitung. Wasser? Gas? Auf jeden Fall erstmal Unterbrechung der Arbeiten. Der Gatte verschwand im Keller und suchte das Gegenstück, rüttelte und schüttelte und fand schließlich – zum Glück! – eine alte, stillgelegte Wasserleitung. Trotzdem hielten alle Zuschauer erstmal den Atem an, als die Baggerschaufel mit Schwung in das schmale Rohr hackte … Ohne Effekt. Schon wieder Glück gehabt! Nach der kurzen Verzögerung ging es ratzfatz weiter, das Loch wuchs und wuchs. Schon zur Mittagszeit war es dann soweit: das letzte Stündlein der Kellertreppe hatte geschlagen. Mit einem Pickhammer, der mindestens so groß war wie der Erstgeborene (aber vermutlich mindestens zehnmal so schwer ^^), ging es der Betontreppe an den Kragen. Mehr als einmal wackelte das ganze Haus – und am Schluß standen wir vor einem Trümmerfeld!

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Damit war der erste Baggereinsatztag abgeschlossen, die Herren der Familie ausreichend durchgefroren und das Abenteuer Anbau einen großen Schritt weiter 🙂
Am zweiten Tag wurden die Trümmer entfernt, die Grube stabilisiert und teilweise abgeschrägt und der Mini-Bagger für die Fundamentarbeiten angeliefert. Diese beginnen am Dienstag – wir sind schon alle sehr gespannt!
Die fertige, einfach gigantische Baugrube:

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Weiter geht´s dann nächste Woche mit der Geschichte vom einsamen Stahlträger 🙂

Der Bodo mit dem Bagger

Das Salat-im-Glas-Experiment

 

 

Das Netz – und ganz speziell Pinterest – überschlägt sich schon seit geraumer Zeit vor Begeisterung über den „Salat im Glas“. Der Gedanke dahinter ist, die vollständigen Salatzutaten nur einmal vorbereiten zu müssen, trotzdem aber jederzeit einen fertigen Salat im Kühlschrank zu haben – klingt für jemanden, der ständig unter Zeitmangel leidet, nach großem Tennis. Halten sollen die Dinger, richtig gestapelt und sachgemäß gelagert, bis zu fünf Tagen, frisch und knackig. Das wollte dringend ausprobiert werden!

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Gesagt, getan: flott eine Kräutervinaigrette aus dem Ärmel geschüttelt (im Wortsinn, übrigens. Salatsaucen und co werden von mir nur noch in Einmachgläsern zubereitet. Alle Zutaten rein, schütteln, fertig. Kann man gleich eine größere Menge machen, hält sich im Kühlschrank ebenfalls eine knappe Woche) und die Zutaten vorbereitet. Kühl- und Vorratsschränke gaben Folgendes her:

  • Kichererbsen
  • getrocknete Tomaten
  • Tomaten
  • Mozzarella
  • Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • Spinat
  • Feldsalat

Alles, was beim Genuss knuspern soll – Croutons, Saaten, Nüsse, wasauchimmer – erst direkt vorm Verzehr zufügen, damit nichts matschig wird.

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Als Beilagensalat reicht ein Glas für zwei Personen, als Zwischenmahlzeit für eine. Soll der Salat als Hauptmahlzeit dienen, würde ich zumindest hier im Haus der Vielfraße noch ein Stück Käse oder eine Hähnchenbrust dazu grillen.

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Am zweiten Tag immer noch so knackig und lecker wie am ersten:

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Ich bin sehr gespannt, ob ein Glas bis zum Wochenende überlebt, um die Haltbarkeit auszutesten und werde definitiv dabei bleiben – der Luxus eines jederzeit verzehrfertigen Salats überzeugt mich voll und ganz 🙂

Der weniger feinen Qualität der iPhone-Fotos völlig gewahr, gelobe ich in Bezug darauf Besserung und übe mich nun begeistert in der Food-Fotografie mit beschränkten Mitteln 😀
Das Salat-im-Glas-Experiment

Der Angriff des Bauwahnsinns begonnen hat

Zur Zeit leben wir mit vier Personen und einer Katze in nicht optimal aufgeteilten 90qm, die zudem auch nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Mischief und Mayhem, mittlerweile fast 14 und 8, teilen sich ein Zimmer – mit der immer näher kommenden Pubertät ein nicht mehr haltbarer Zustand.
Der Plan sieht nun also vor, an den bestehenden Teil 60qm anzubauen und den Altbau zu sanieren und zu modernisieren. Während wir weiterhin darin wohnen. Ob das nun ambitioniert oder wahnsinnig ist, ist noch nicht entschieden.

Der erste Schritt des Bauherrn war die Entfernung der betonierten Terrassenplatte. Mit einem Presslufthammer.

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Das war zwar entsetzlich anstrengend, machte aber erstaunlicherweise nicht wenig Spaß. Das Ergebnis sah dann so aus:

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Der erste Container war dann auch erschreckend schnell voll!

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Dabei wollten sowohl die Motorradgarage als auch die Außentreppe noch geschleift werden

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Nun liegt der Garten zerrupft und zerschlagen da und wartet gespannt auf die Baufirma, die am Donnerstag mit schwerem Gerät anrücken wird. Die Aufregung der hier wohnhaften Männer ob der kommenden Bagger wird mit steigendem Alter stärker 😄

Der Angriff des Bauwahnsinns begonnen hat

Ein neuer Versuch …

… die Sache mit dem Bloggen ernsthaft zu betreiben. Zwischen dem Großziehen zweier Rabauken, dem Brötchen-Job, dem Schreiben, Lektorieren, Feuerspielen, Seifen sieden, Kindergeburtstage organisieren, Lesen und gefühlt dreiunddrölfzig weiterer Dinge herrscht häufig das Chaos – vom Versuch, ebenjenes zurückzudrängen und das Leben zumindest halbwegs organisiert zu bekommen, handelt dieser Blog. Zumindest zum Teil :-), denn auch das Mammutprojekt „Anbau, Ausbau, Umbau“ verlangt nach Aufmerksamkeit.

Bevor es aber ans Eingemachte geht, ein paar Worte zur Vorstellung:
Mein Name ist Isa, ich gehe mit erschreckend schnellen Tippelschritten auf die 40 zu, lebe mit Mann, Kindern, Katze, Kaninchen und Schildkröten im schönen Saarland, sammele dort absonderliche Hobbies und ebensolche Menschen und habe im Großen und Ganzen sehr viel Freude am Leben. Mein großer Traum ist es, eines Tages vom Schreiben leben zu können, der Weg dorthin ist bislang mit zahlreichen kleineren Veröffentlichungen gepflastert. Neben dem Schreiben verbringe ich meine Zeit damit, anderer Leute Werke zu lektorieren, Kindergeburtstage zu organisieren, Poi-Kurse in Schulklassen abzuhalten, im Vorstand eines Feuersportvereins und aktiv in der dazugehörigen Feuertanzgruppe zu sein, ein kleines Familienunternehmen zu managen 😉 und im Büro zu arbeiten.
Da aber leider auch mein Tag trotz massivem Protest nur 24 Stunden hat, fehlt es mir zumeist an Zeit. Manchmal auch an Energie … aber nur manchmal.

Langer Rede kurzer Sinn: herzlich Willkommen!

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